Windows Update wird problematische Treiber bald automatisch zurücksetzen





Benutzer von Windows 11 sind derzeit aus mehreren Gründen unzufrieden, aber Microsoft unternimmt etwas, um ein Problem mit Updates zu beheben. Das Unternehmen hat gerade die „Cloud-initiierte Treiberwiederherstellung“ (nennen wir es CIDR) für Windows Update eingeführt, ein System, das fehlerhafte Treiber, die während des Evaluierungsprozesses des Unternehmens gefunden wurden, wiederherstellt, ohne dass ein Benutzereingriff erforderlich ist.

Microsoft stellte fest, dass fehlerhafte Treiber, die über Windows Update installiert wurden, derzeit nur von seinen Partnern oder dem Endbenutzer behoben werden können, was offensichtlich nicht ideal ist. „Mit (CIDR) kann Microsoft jetzt eine Wiederherstellungsaktion direkt vom Hardware Dev Center (HDC) auslösen und einen problematischen Treiber auf die richtige Version zurücksetzen, die zuvor über die Windows Update-Pipeline bekannt war“, sagte das Unternehmen. „Partner müssen keine Maßnahmen ergreifen. Microsoft verwaltet die Wiederherstellung durchgängig.“

Treiberaktualisierungen für bestimmte Hardware wie GPUs verursachen seit Jahren Probleme bei Windows-Updates, wobei der NVIDIA-Treiberfehler „Nvlddmkm.sys“ eines der bekanntesten Beispiele ist. Das CIDR-System von Microsoft soll dabei in gewissem Umfang helfen und voraussichtlich im September schrittweise eingeführt werden. Microsoft gibt Benutzern außerdem mehr Kontrolle über Updates, sodass Sie Updates anhalten und überspringen sowie Ihren PC herunterfahren oder neu starten können, ohne sie installieren zu müssen.

Gleichzeitig versucht Microsoft mit der neuen Driver Quality Initiative (DQI) dafür zu sorgen, dass solche Treiberprobleme gar nicht erst auftreten. Auf seiner Windows Hardware Engineering Conference (WinHEC 2026) sagte das Unternehmen, dass es „stark investiert“ in die Härtung von Kernel-Modus-Treibern für mehr Sicherheit, Zuverlässigkeit und Ausfallsicherheit. Außerdem wird eine strengere Partnerüberprüfung für vertrauenswürdige Fahrer eingeführt, wodurch das Lebenszyklusmanagement verbessert und die Qualitätsmetriken erweitert werden.