USB-Kabel gibt es in allen möglichen Formen und Größen. Dabei handelt es sich nicht unbedingt um eine Redewendung, da sie je nach Anwendung, Marke und Konfiguration variieren, was häufig auch zu einer großen Preisspanne führt. Kabel müssen langlebig sein und gute Lade- und Datenübertragungsraten bieten, um für unsere elektronischen Geräte nützlich zu sein. Der Preisunterschied ergibt sich häufig aus den Herstellungsmaterialien und ihren bestimmenden Eigenschaften, die die Datengeschwindigkeit und die Stromversorgungsfähigkeiten bestimmen können. Billige USB-C-Kabel verwenden beispielsweise häufig günstigeren PVC-Kunststoff anstelle von geflochtenem Nylon oder haltbarem Silikon. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich im Laufe der Zeit verbiegen und verformen, was zur Abnutzung führen kann.
Ein weiterer Faktor sind Pins. Kostengünstige Kabel haben tendenziell eine geringere Pinzahl, was der Hauptgrund dafür ist, dass sie keine höheren Datenübertragungsgeschwindigkeiten unterstützen. Glücklicherweise gibt es beim Kauf eines USB-Kabels einige verräterische Anzeichen, die auf die Unterschiede hinweisen. Diese sind oft auf der Verpackung angegeben oder werden durch einige andere physikalische Merkmale, wie z. B. die Innenfarbe, definiert.
Überprüfen Sie die USB-Kabelzertifizierungen
Wenn Sie online bestellen oder im Geschäft kaufen, können Sie einige Prüfungen durchführen, um sicherzustellen, dass das USB-Kabel, das Sie in Betracht ziehen, den geforderten Preis wert ist. Dazu gehören Qualitäts- und Sicherheitszertifizierungen. Wenn Sie sicherstellen möchten, dass ein hochwertiges, ordnungsgemäß getestetes Kabel verwendet wird, suchen Sie nach einem Kabel mit USB-IF (UUniversal- SSerie BWir-ICHdie Darsteller Forum) auf der Verpackung (lasergraviert und nicht auf den Steckerkopf gedruckt, um die offizielle Marke anzuzeigen). Überprüfen Sie für Sicherheits- und physikalische Zertifizierungen, ob das Kabel über Etiketten wie UL, cUL, CE, UKCA-Zeichen und FCC verfügt, was bedeutet, dass das Kabel nationalen oder universellen Sicherheitsstandards entspricht. Obwohl die meisten modernen Kabel auf Sicherheit ausgelegt sind, sollten Sie dennoch prüfen, ob sie über die entsprechenden Zertifikate verfügen und Überhitzung und damit verbundene Probleme bewältigen können.
Stellen Sie schließlich bei Hochleistungsanwendungen, die ein teureres Kabel erfordern, sicher, dass es über einen E-Marker-Chip verfügt, damit es in Verbindung mit dem Netzteil und der Anwendung die richtige Leistung liefert (der E-Marker-Chip ist für Kabel mit mehr als 60 W zum sicheren Laden erforderlich – billigere Kabel haben keinen). Dies ist einer der Hauptgründe, warum ein gutes Telefonladekabel tatsächlich einen Laptop aufladen kann, ohne dass es zu Sicherheitsbedenken kommt.
Überprüfen Sie die USB-Generation und die Farben
Die andere wichtige Überlegung ist, ob das Kabel in erster Linie zum Laden konzipiert ist oder ob es auch effektiv Datenübertragungen bewältigen kann, da die Leistung in der Regel an beiden Fronten mit jeder neuen Kabelgeneration zugenommen hat. Obwohl beispielsweise USB 2.0- und USB 3.0-Kabel möglicherweise über USB-A-Anschlüsse verfügen, unterstützt die spätere Version viel schnelleres Laden und Datenübertragungen – überprüfen Sie die Kabeletiketten, um sicherzustellen, dass Sie das gewünschte Kabel erhalten.
Bei USB-A haben USB 3.0 und höher eine höhere Pin-Anzahl, können bis zu 5 Gigabit pro Sekunde (Gbit/s) übertragen und liefern 900 Milliampere Strom bei 5 Volt (2,5 Watt). USB-C ist etwas anders. Sie haben auch ähnliche Generationsbezeichnungen, unterscheiden sich jedoch in der Leistung und Übertragungsgeschwindigkeit. Beispielsweise können die neuesten Generationen von USB 3 für USB-C tatsächlich Übertragungsgeschwindigkeiten von 5 bis 20 Gbit/s unterstützen, daher sollten Sie zur Sicherheit nachsehen, was auf der Verpackung steht. Der neueste, aber teuerste Standard ist die USB4-Version 2, die bis zu 80 Gbit/s und 240 Watt bereitstellen kann. Dieses Leistungsniveau mag für die meisten heutigen Verbraucheranforderungen übertrieben sein, es ist jedoch wahrscheinlich ein Zeichen dafür, was in Bezug auf zukünftige Leistungs- und Übertragungsanforderungen bevorsteht.
Die Farbcodierung kann auch ein Hinweis darauf sein, welche Generation Sie kaufen. Wenn Sie beispielsweise ein USB-A-Kabel kaufen, haben die Anschlüsse von USB 3.0 und höher normalerweise eine blaue, gelbe oder orange Farbe aus Kunststoff (blaugrün bzw. rot für USB 3.1 bzw. USB 3.2). Im Gegensatz dazu sind USB-2.0-Stecker bei USB-A-Kabeln meist innen schwarz. Leider ist bei USB-C-Kabeln die Steckerfarbe nicht als Hinweis auf ihre Leistungsfähigkeit angegeben, daher ist es am besten, stattdessen die technischen Spezifikationen zu lesen.