Kinder können nun anfordern, bestimmte Websites zu durchsuchen und bestimmte Personen zu kontaktieren.
Auf der WWDC ’26 kündigte Apple Änderungen an, um Eltern mehr Kontrolle darüber zu geben, was ihre Kinder sehen und tun. Das Unternehmen erweitert seine „Ask“-Funktion darüber hinaus, Erwachsenen ein Mitspracherecht darüber zu geben, welche Apps ihre Kinder herunterladen. Kinder können ihre Eltern bitten, eine bestimmte Website zu besuchen, die sonst außerhalb ihres Filters läge. Wenn ein Benutzer eines Kinderkontos eine Verbindung mit einer unbekannten Person herstellen möchte, muss ein Elternteil dies ebenfalls genehmigen, bevor er chatten kann.
Im Rahmen einer Reihe von Verbesserungen bei der Kindersicherheit wird Apple Kinder präventiv vor potenziell schädlichen Fotos warnen. Dabei werden alle an ihr Gerät gesendeten Bilder, die laut System unangemessene Inhalte enthalten könnten, automatisch zensiert. Dies gilt nicht nur für Inhalte für Erwachsene, sondern auch für blutige und gewalttätige Bilder, die verstörend wirken können. Das Unternehmen fügte hinzu, dass dieses System auch dazu dienen würde, potenziell unangemessenes Material zu zensieren, das bei Live-FaceTime-Anrufen sichtbar ist.
Darüber hinaus gestaltet Apple Screen Time neu, um viel mehr Kontrolle als zuvor zu bieten. Eltern und Erziehungsberechtigte können den Zugriff auf die Geräte ihrer Kinder viel differenzierter definieren, indem sie diskrete Zeitzuweisungen für bestimmte Kategorien von Erlebnissen wie Filme oder Spiele vorsehen. Diese Regeln können auch angepasst werden, je nachdem, ob es sich um einen Wochentag oder ein Wochenende handelt.
Apple sagte außerdem, dass es mit der American Academy of Pediatrics zusammenarbeite, um Richtlinien für eine gesunde Zeit vor dem Bildschirm zu erstellen. Angesichts der weltweiten Bestrebungen zur Altersüberprüfung und zum Verbot jugendlicher Nutzer aus sozialen Medien wird es interessant sein zu sehen, wie gut diese Arbeit Apple aus dem Fadenkreuz der Regulierungsbehörden heraushält.
