Nuro hat die Genehmigung erhalten, seine fahrerlosen Uber-Robotaxis auf kalifornischen Straßen zu testen





Laut aktuellen DMV-Dokumenten hat das von Uber unterstützte Unternehmen Nuro eine aktualisierte Genehmigung zum Testen seiner Lucid Gravity-Robotaxis auf den Straßen Kaliforniens erhalten. Dies ist ein wichtiger Meilenstein in Ubers Plan, 100.000 selbstfahrende Fahrzeuge in den Vereinigten Staaten einzusetzen, darunter bis zu 35.000 mit der selbstfahrenden Technologie von Nuro. Die Unternehmen planen, noch in diesem Jahr mit vollständig autonomen Tests zu beginnen, sagte ein Sprecher. TechCrunch.

Nuro, unterstützt von NVIDIA, Toyota und Uber, hat sich zu einem wichtigen Akteur im Bereich Robo-Taxi und autonome Fahrzeuge entwickelt und hat mit seinem Roboterfahrzeug R3 Nuro bereits eine kalifornische DMV-Genehmigung für fahrerlose Lieferungen erhalten. Auf der CES 2026 im Januar stellten Nuro und Uber ihr Robotaxi-Design vor, das auf dem dreireihigen Elektro-Crossover Lucid Gravity basiert. Es wird über ein vielschichtiges Sensorsystem verfügen, das hochauflösende Kameras, Lidar-Sensoren und Radar sowie eine auf dem Dach montierte LED-Anzeige umfasst. Der Innenraum bietet Luxus wie eine vom Fahrer gesteuerte Sitzheizung.

Bisher haben Uber und Nuro die Elektrofahrzeuge Lucid Gravity nur im autonomen Modus mit einem menschlichen Sicherheitsfahrer betrieben und diese Fahrten auf Uber-Mitarbeiter beschränkt. Die neue Genehmigung ermöglicht es Unternehmen jedoch, die Fahrzeuge in den Landkreisen Santa Clara und San Mateo ohne menschliches Bedienpersonal bei Geschwindigkeiten von bis zu 45 Meilen pro Stunde Tag und Nacht zu testen. Nuro testete seine Lucid-Robotaxis auch in Tokio mit menschlichen Fahrern als Ersatz.

Gestern kündigte Lucid im Rahmen seiner Gewinnveröffentlichung Pläne an, den Robotaxi-Dienst „später in diesem Jahr“ einzuführen. Der Elektrofahrzeughersteller gab außerdem bekannt, dass Uber seine Finanzierung des Unternehmens auf 500 Millionen US-Dollar erhöht und seine Bestellung von 20.000 auf 35.000 Fahrzeuge erhöht habe. Bevor die kommerziellen Dienste beginnen, benötigen Nuro und Uber eine Mitfahrgenehmigung sowie eine DMV-Einsatzgenehmigung.