Glasfaserkabel, die ausgeklügelten Kabel, auf die wir uns bei der Bereitstellung des Internets verlassen, sind unglaublich leistungsstark, wenn es darum geht, Daten über große Entfernungen zu übertragen. Glasfaserkabel bestehen aus dünnen Strängen aus Glasfasern oder Kunststofffasern und projizieren Licht auf ein Ende und reflektieren es dann über die Außenhülle entlang des Kabels zurück. Dies wird als „totale interne Reflexion“ bezeichnet und beruht darauf, dass das Licht nicht von der Beschichtung absorbiert wird, wodurch Daten noch weiter übertragen werden können. Sobald Sie Ihr Ziel erreicht haben, ist es Aufgabe des optischen Empfängers, es zu dekodieren.
Der optische Empfänger fängt das in den Kabeln projizierte Licht ein und führt es an seinen Ausgangspunkt zurück: in Form elektrischer Signale. Ihr Computer, Telefon oder Fernseher empfängt diese Signale dann über Ihr Internetnetzwerk und wandelt sie in Informationen um, die das Endgerät lesen kann. Insbesondere über große Entfernungen kann es dennoch zu Datenverlusten kommen.
Glasfaserkabel sind nicht nur der neueste Upgrade-Weg, den Ihr Internetdienstanbieter anbietet. Überraschenderweise gibt es sie schon seit den 1950er Jahren. Sie wurden später groß, als Unternehmen wie AT&T in den 1980er Jahren mit der Installation von Glasfasern für die Infrastruktur begannen. Ob Sie es glauben oder nicht, diese Kabel werden manchmal von Haien gebissen.
Glasfaserkabel sind das Rückgrat der modernen Gesellschaft
Glasfaserkabel haben sich in den Jahren seit ihrer Einführung nicht wesentlich verändert. Es wurden Dichte- und Beschichtungsmodifikationen entwickelt, um Datenverluste zu reduzieren, aber am Grundkonzept der Technologie hat sich nicht viel geändert. Eine neue Version der Technologie umfasst „hohle“ Kabel, die mehr Daten pro Glasstrang übertragen können. Durch den Einsatz von Hohlfasern fanden Forscher heraus, dass sich Licht um 50 % schneller ausbreitet, was die Latenz verringert und die Geschwindigkeit erhöht.
Verschiedene Technologieorganisationen haben daran gearbeitet, die Glasfaser an ihre Grenzen zu bringen. Derzeit liegt der Weltrekord bei 1,02 Petabits pro Sekunde. Dies wurde von japanischen Wissenschaftlern durchgeführt, die zukünftige Fortschritte in der Fernkommunikation untersuchten.
Glasfaser wurde als radikale Lösung für ländliche Gebiete in ganz Amerika versprochen. Während Starlink – von dem einige behaupten, es sei besser als das Internet zu Hause – drahtlosen Internetzugang über Satellit bietet, sind seine Geschwindigkeiten im Vergleich zu einem vollständigen Glasfaserstack, der das Internet an einen Standort pumpt, schwach. Leider wird trotz der Milliardenbeträge, die den Telekommunikationsunternehmen zugesprochen werden, wenig getan, um sicherzustellen, dass jeder Bürger den bestmöglichen Anschluss hat.
