Ein neuer Bericht von Counterpoint Research zeigt, dass die weltweite Verkaufsdynamik bei Smartwatches im Jahr 2026 zwar weiter zunahm (auch als einige Verbraucher sie aufgaben), der Marktanteil von Samsung jedoch zurückging. Während Konkurrenten wie Apple ein beträchtliches Wachstum von 21 % verzeichneten und einige unterschätzte Smartwatch-Marken begannen, ihre eigenen Anteile zu beanspruchen, gingen die Smartwatch-Lieferungen von Samsung im ersten Quartal 2026 im Jahresvergleich um 28 % zurück. Das ist eine ziemlich bedeutende Zahl im Bereich der tragbaren Geräte.
Der Bericht führt einen Großteil des Gesamtmarktwachstums auf die zunehmende Akzeptanz in China sowie auf eine größere weltweite Nachfrage nach tragbaren Geräten mit Funktionen zur Gesundheitsüberwachung sowie erweiterten Schlafüberwachungsfunktionen zurück. Er ist auch optimistisch, was die Zukunft des Marktes angeht. Counterpoint prognostiziert, dass die Smartwatch-Lieferungen bis 2030 weiterhin mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 3 % zunehmen werden. Trotz dieser positiven Ergebnisse ist es Samsung irgendwie gelungen, weniger Wearables auszuliefern als im letzten Jahr, was sicherlich Anlass zur Sorge gibt.
Samsungs Schwierigkeiten
Es gibt mehrere Gründe, warum die Galaxy Watch-Reihe von Samsung Schwierigkeiten haben könnte, mit dem Markt Schritt zu halten. Erstens sieht sich der südkoreanische Hersteller zunehmendem Druck durch konkurrierende chinesische Hersteller wie Huawei und Xiaomi ausgesetzt. Ein weiterer Faktor ist die Entwicklung hin zu günstigeren Optionen in wichtigen Märkten wie Indien. Samsungs Position als Premiummarke bedeutet, dass das Unternehmen gegenüber der indischen Marke Noise an Boden verliert, einem Startup-Unternehmen (vor erheblichen Investitionen von Bose und anderen), das sich Marktanteile erkämpfte, indem es funktionsreiche Uhren zu Preisen verkaufte, die weit unter denen von Samsung oder Apple lagen.
Samsung scheint auch ein Trägheitsproblem zu haben. Die Galaxy Watch stagnierte etwas, was neue Funktionen angeht, und hatte Mühe, bestehende Kunden von einem Upgrade zu überzeugen. Dies gilt sowohl in Bezug auf Design und Ausstattung als auch in Bezug auf die Hardware. Das Galaxy Watch Ultra 2025-Update behielt beispielsweise den gleichen Chip (den Exynos W1000) wie die Vorgängerversion. Samsung steckt auf beiden Seiten fest: Billigere Konkurrenten sprechen preisbewusste Käufer an, während sich die eigene Premium-Linie nicht stark genug differenziert hat, um Benutzer zum Upgrade zu drängen.
