Während die TV-Größe nicht alles ist, wie esoterische Messstandards sagen, ist die Bildschirmgröße eine der am wenigsten intuitiven. Dies ist eine Überlegung, die Sie beim Kauf eines neuen Fernsehers, Laptops oder PC-Monitors berücksichtigen sollten, und Sie haben wahrscheinlich bemerkt, dass Bildschirme immer in Zoll und immer in der Diagonale gemessen werden. Auch wenn es für viele irgendwann zur zweiten Natur werden wird (insbesondere im Zeitalter des Breitbildfernsehens, wo die Breite die dominierende Dimension ist), besteht der anfängliche Impuls darin, anzunehmen, dass sich Größe auf die Breite bezieht, da wir andere gewöhnliche Gegenstände wie Möbel auf diese Weise messen.
Das Problem bei Bildschirmen ist das Seitenverhältnis. Da sie sehr unterschiedlich sind und vom klassischen 4:3-Format bis hin zu ultrabreiten Formaten wie 21:9 reichen, liefert die bloße Definition der Breite eines Bildschirms nicht unbedingt einen genauen Hinweis auf seine Gesamtgröße. Die Diagonalmessung löst dieses Problem, indem sie eine konsistente Metrik bereitstellt, die zum universellen Vergleich von Bildschirmgrößen unabhängig vom Seitenverhältnis verwendet werden kann. Obwohl es keinen vollständigen Überblick über die Abmessungen eines Bildschirms gibt, bietet es eine einfache Verknüpfung zum Vergleich zwischen Geräten und kann in Anwendungsfällen nützlich sein, beispielsweise um festzustellen, ob Ihr Fernseher zu klein ist.
Ursprünge und Logik hinter der Messung der Bildschirmdiagonale
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist, dass die diagonale Messung am größten ist. Daher ist sie ein Segen für Hersteller und Vermarkter, die die wahrgenommene Größe ihrer Produkte vergrößern möchten. Allerdings geht die Diagonalmessung auf die Ära der Kathodenstrahlröhrenfernseher (CRT) zurück. CRT-Displays waren ursprünglich kreisförmig, daher wurde die Größe als Maß für den Durchmesser des Displays ausgedrückt. Mit der zunehmenden Größe von Fernsehgeräten und der Umstellung auf quadratische und rechteckige Formate wurde der Durchmesser nach und nach entfernt, um einen einfachen, einheitlichen Ausdruck der Bildschirmgröße zu ermöglichen.
Eine Diagonalmessung ist sowohl effektiv als auch umfassend. Die Diagonale eines Rechtecks wird aus dem Satz des Pythagoras abgeleitet, wobei sowohl Höhe als auch Breite berücksichtigt werden, sodass beide Dimensionen gefaltet werden. Es geht auch viel schneller, einen Bildschirm als eine einzelne Diagonale zu beschreiben, als Breite und Höhe umständlich buchstabieren zu müssen, obwohl Datenblätter normalerweise das Seitenverhältnis und die Auflösung eines Bildschirms zusammen mit der Rohgröße angeben, um wichtigen Kontext hinzuzufügen.