Dies folgt auf eine bundesstaatliche Klage, die darauf abzielt, den Deal zu blockieren.
Einem Bericht von zufolge hat ein Bundesrichter die umstrittene Fusion zwischen Paramount und Warner Bros. vorübergehend gestoppt Die New York Times. Diese einstweilige Verfügung gilt für 14 Tage, kann aber mit Zustimmung beider Parteien sogar noch länger verlängert werden.
Die Anordnung soll Richterin Araceli Martínez-Olguín und dem Gericht Zeit geben, eine von zwölf Staaten eingereichte Klage zu prüfen. Diese Koalition argumentiert, dass die Fusion im Wert von 111 Milliarden US-Dollar gegen das Bundeskartellrecht verstoßen würde und zu weniger Wettbewerb und höheren Preisen für Verbraucher führen könnte. Der Deal hätte bereits am 22. Juli abgeschlossen werden können, doch er wird sich nun um mindestens zwei weitere Wochen verzögern.
„Dies ist ein entscheidender erster Sieg in unserem Fall, um sicherzustellen, dass diese Megafusion nie das Licht der Welt erblickt“, sagte der kalifornische Generalstaatsanwalt Rob Bonta in einer Erklärung. Paramount hat die heutigen Nachrichten noch nicht kommentiert, obwohl es vor Gericht argumentierte, dass die einstweilige Verfügung unnötig sei.
Martinez-Olguin hat außerdem für den 3. August eine Anhörung bezüglich der einstweiligen Verfügung anberaumt. Sollte eine einstweilige Verfügung erteilt werden, könnte sie den Zusammenschluss dauerhaft blockieren. Wenn das Gericht gegen eine solche einstweilige Verfügung entscheidet, wird die Einigung wahrscheinlich beschleunigt. Sollte es bis zum 30. September nicht zu einer Einigung kommen, wird Paramount den Anlegern von Warner Bros. täglich Millionen von Dollar schulden Vielfalt.
Die Übernahme von Warner Bros. durch Paramount bedeutet, dass ein einziges Unternehmen eine große Anzahl von Medienunternehmen kontrollieren würde. Damit könnten HBO Max, CBS, CNN, Showtime, TNT, TBS, Paramount+, DC Studios, Comedy Central, Discovery New Line Cinema, Warner Bros. Pictures und Paramount Pictures unter einem Dach zusammengefasst werden.
