Die Ausweitung der digitalen Welt, einschließlich der künstlichen Intelligenz, geht mit einem Ausbau der für ihren Betrieb erforderlichen Infrastruktur, einschließlich Rechenzentren, einher. In Anbetracht der Tatsache, dass KI-Rechenzentren in mehrfacher Hinsicht schädlich sind. In einer Welt, in der Wasserknappheit ein wachsendes Problem darstellt, mag die Nachricht, dass die Rechenzentren von Amazon mehr als 2,5 Milliarden Gallonen der kostbaren Flüssigkeit verbraucht haben, ziemlich düster erscheinen.
Allerdings Technologie, einschließlich künstlicher Intelligenz. ist hier, um zu bleiben, und die Bemühungen, sein Wachstum zu unterstützen, werden fortgesetzt. Glücklicherweise können Rechenzentren sowohl in Bezug auf den Standort als auch auf die Ressourcen nachhaltiger gestaltet werden, um sicherzustellen, dass das lokale Ökosystem nicht unter ihrem Betrieb leidet. Wir müssen uns nur von Japan inspirieren lassen, wo die Umwandlung stillgelegter Frachtschiffe in schwimmende Rechenzentren in der Entwicklung ist.
Diese Lösung ist umweltfreundlicher, da zur Kühlung Meerwasser verwendet wird, was den Energieverbrauch senkt. Das Beste ist, dass es schneller geht als der Bau einer landgestützten Anlage. Die Fertigstellung herkömmlicher Rechenzentren kann drei bis sechs Jahre dauern. Wenn alles wie geplant verläuft, könnten Japans geplante schwimmende Rechenzentren im Jahr 2027 ihren Betrieb aufnehmen.
Wie funktioniert ein schwimmendes Rechenzentrum?
Die Vereinbarung zwischen Hitachi Systems und Mitsui OSK Lines zur Entwicklung schwimmender Rechenzentren basiert auf dem Ziel, strenge Umweltrichtlinien einzuhalten und gleichzeitig lokale Infrastrukturbeschränkungen zu vermeiden. Schwimmende Rechenzentren nutzen Flüsse oder Meerwasser zur Kühlung. Obwohl es relativ wenige Details dazu gibt, übernimmt Hitachi Systems die Verwaltung des Rechenzentrums, einschließlich des Designs der breiteren IT-Infrastruktur. Für den maritimen Betrieb ist Mitsui OSK Lines verantwortlich, ein Unternehmen, das mehr als 900 Schiffe betreibt. Dazu gehört der Umbau des Schiffes selbst und die Aufrechterhaltung der Seetüchtigkeit des Rechenzentrums. Natürlich bleiben Herausforderungen bestehen und es bleibt unklar, wie die Anlage die notwendige Energie bereitstellen wird.
Darüber hinaus untersucht eine Gruppe von vier Unternehmen der Tokyo Group in Japan die Machbarkeit des Baus von Rechenzentren unter Eisenbahnviadukten. Die Idee besteht darin, an das bereits entlang der Bahngleise installierte Glasfasernetz anzuschließen. Es bleibt abzuwarten, ob die Idee funktionieren wird, da umfangreiche Tests erforderlich sind, um festzustellen, wie sich Hitze und Vibrationen von Skytrains auf die Server auswirken.