Apple hat ein Programm zur Reduzierung der Plastikverschmutzung in Indien angekündigt und wird mit lokalen Firmen zusammenarbeiten, um die Kapazitäten für erneuerbare Energien im Land zu erweitern.
Im Anschluss an den Umweltfortschrittsbericht 2026 hat Apple weitere Bemühungen in Indien angekündigt, um das Ziel des Unternehmens, bis 2030 CO2-neutral zu sein, zu erreichen. Das Unternehmen hat eine Reihe von Projekten angekündigt, darunter eines, das seine frühere Partnerschaft mit dem indischen Anbieter für erneuerbare Energien CleanMax erweitert.
„Bei Apple ist unser Engagement für die Umwelt auch eine treibende Kraft für Innovation – im gesamten Unternehmen und auf der ganzen Welt“, sagte Sarah Chandler, Apples Vizepräsidentin für Umwelt und Supply Chain Innovation, in einer Erklärung. „Wir sind stolz darauf, unsere Bemühungen auszuweiten, in Indiens saubere Energiewirtschaft zu investieren und die wertvollen natürlichen Ressourcen des Landes zu schützen.“
Erneuerbare Energien und Reduzierung der Plastikverschmutzung
Apple gibt an, zunächst 100 Croro INR, etwa 10,5 Millionen US-Dollar, in die Entwicklung neuer erneuerbarer Kapazitäten von über 150 Megawatt zu investieren. Diese Menge würde 150.000 durchschnittliche indische Haushalte pro Jahr mit Strom versorgen, und Apple sagt, es bestehe „die Möglichkeit, in den kommenden Jahren weiter zu expandieren“.
Gleichzeitig arbeitet Apple auch mit WWF-Indien im Bereich „rückgewinnungsorientiertes Recycling und Abfallmanagement“ zusammen. Es handelt sich um eine Erweiterung der aktuellen Bemühungen des WWF-Indien, die Auswirkungen von Plastik auf lokale Ökosysteme zu reduzieren, und die Investition von Apple wird die Bemühungen auf weitere Regionen übertragen.
Grünes Unternehmertum
Das Unternehmen verstärkt außerdem seine Unterstützung für das Energy for Livelihoods Accelerator-Programm der Organisation Acumen. Diese Arbeit zielt darauf ab, Kleinbauern dabei zu helfen, Ernteverluste durch bessere und kostengünstigere Lagermöglichkeiten zu reduzieren.
Es unterstützt auch den Bau elektrischer Kühlfahrzeuge für Lebensmittel und Medikamente. Darüber hinaus werden neue Arbeitsplätze geschaffen, indem Frauen die Möglichkeit erhalten, Fahrerinnen und Unternehmerinnen von Elektrofahrzeugen zu werden.
Apple unterstützt außerdem neue Acumen-Projekte, die katalytische Zuschüsse an sechs umweltfreundliche Unternehmen gewähren sollen. Durch Mentoring und technische Unterstützung soll dieses Projekt vielversprechenden Unternehmen bei der Expansion helfen.
Diese neuen Bemühungen folgen auch der Arbeit von Apple im Jahr 2022 zum Schutz der Mangrovenpopulation an der Küste Indiens. Im Jahr 2023 unterstützte Apple auch Arbeiten zur Verbesserung der Wassersysteme in Indien.
Abgesehen von der anhaltenden Umweltarbeit im Land ist Indien für Apple immer wichtiger geworden, da es die iPhone-Produktion von China weg verlagert. Der Schritt ist teilweise auf die Handelsspannungen zwischen den USA und China zurückzuführen und teilweise darauf, sicherzustellen, dass Apple bei der Herstellung nicht mehr nur auf eine Quelle angewiesen ist.
Apple begann 2017 mit der Produktion von iPhones in Indien, allerdings ausschließlich für den lokalen Verkauf und zur Vermeidung von Importzöllen. In jüngerer Zeit arbeitet das Land daran, größere Anreize für Apple zu schaffen, mehr in Indien zu produzieren.
Schätzungen zufolge werden mit Stand März 2026 mittlerweile ein Viertel aller iPhones weltweit in Indien hergestellt.