Die unwahrscheinlichen Partner AT&T, T-Mobile und Verizon haben ein Joint Venture angekündigt, das dazu beitragen soll, dass iPhone-Benutzer auch in früheren Funklöchern ein Signal empfangen können.
Ausnahmsweise haben die Unternehmen eine grundsätzliche Vereinbarung zur Nutzung satellitengestützter Technologien angekündigt, um ihre Versorgungslücken zu schließen. Sie erwarten, dass diejenigen in unversorgten und unterversorgten Gemeinden am meisten davon profitieren.
Sobald das neue Unternehmen in Betrieb ist, soll es den Menschen helfen, auch in Gebieten, in denen es normalerweise nur begrenzte Dienste gibt, eine Verbindung aufrechtzuerhalten. Es besteht auch die Hoffnung, dass die Zeiten, in denen abgelegene Gebiete keinen Mobilfunkempfang hatten, der Vergangenheit angehören.
Direct-to-Device-Technologie
Das in einer Pressemitteilung angekündigte Joint Venture wird satellitenbasierte Direct-to-Device-Technologien (D2D) nutzen. T-Mobile war das erste Unternehmen, das die D2D-Technologie sowohl für Text als auch für Daten eingeführt hat, stellt das Unternehmen fest, während AT&T eine ähnliche Funktionalität im Jahr 2024 ankündigte.
Apple bietet iPhone-Besitzern seit langem die Möglichkeit, im Notfall die Satellitenkommunikation zu nutzen. Es beschränkte sich jedoch auf kurze Textnachrichten an Rettungsdienste.
Im Falle dieses neuen Joint Ventures werde die D2D-Technologie eingesetzt, „wenn bestehende bodengestützte Netzwerke aufgrund extremer Naturkatastrophen oder anderer ungewöhnlicher Störungen nicht verfügbar sind“.
Insbesondere wird in der Ankündigung nicht bestätigt, welche Dienste (Daten, Text oder Sprache) über die D2D-Verbindung verfügbar sein werden. Aufgrund der Unterschiede bei den Mobilfunkmodems ist auch nicht klar, welche Geräte die Technologie unterstützen werden.