Seit IBM 1992 das ThinkPad auf den Markt brachte, trägt der ikonische Laptop eine einzigartige Identität in Form eines kleinen roten „Knopfes“, der sich zwischen den Tasten G, H und B auf der Tastatur befindet. Aber es ist kein Knopf im herkömmlichen Sinne: Es ist ein kleiner Joystick, der offiziell als TrackPoint bekannt ist. Auch unter dem Dach von Lenovo (die Personal-Computing-Abteilung von IBM wurde 2005 von Lenovo aufgekauft) blieb TrackPoint eine Möglichkeit, Benutzern eine präzisere und einfacher zugängliche Methode zum Bewegen ihres Mauszeigers zu bieten.
Laut einem Kommentar des ehemaligen Lenovo-Designdirektors David Hill sollte der TrackPoint das Tippen und Bewegen des Cursors ermöglichen, ohne dass die Tippposition zurückgesetzt werden muss. Und das ist trotz der Entwicklung der Laptop-Industrie über die Jahre so geblieben. Es verwendet mehrere druckabhängige Widerstände, die direkt in das Gehäuse der Laptop-Tastatur integriert sind. Jedes Mal, wenn Druck auf den TrackPoint ausgeübt wird, erfassen die Widerstände den Druck und übersetzen ihn dann in eine Bewegung des Mauszeigers auf Ihrem Bildschirm.
Da die Preise für Technologie und Gadgets im Jahr 2026 voraussichtlich steigen werden, könnte die Möglichkeit, ein Produkt hervorzuheben, entscheidend dafür sein, dass die Verbraucher weiterhin in das Ökosystem eines Unternehmens investieren. Die jahrzehntelange Tradition und der allgemeine Nutzen des TrackPoint sind nach wie vor ein Grund, warum Verbraucher ein ThinkPad einigen der besten Laptops auf dem Markt vorziehen.
Sollten Sie TrackPoint auf einem Standard-Trackpad verwenden?
Die Meinungen darüber, ob Sie den TrackPoint oder das Trackpad Ihres Laptops verwenden sollten, sind von Person zu Person unterschiedlich. Einige Fans sagen, es sei besser als ein Standard-Trackpad, da es dank seiner Empfindlichkeit mehr Bewegung ohne so viel Aufwand biete. Andere sagen, die Empfindlichkeit sei eine der größten Schwächen des TrackPoints, während andere sagen, dass diejenigen, die sich darüber beschweren, ihn falsch verwenden.
Im Mittelpunkt des TrackPoint steht ein Tippstil, der als „Touch-Typing“ bekannt ist. Dabei handelt es sich um eine beliebte Art, mit allen zehn Fingern zu tippen, ohne auf die Tastatur schauen zu müssen. Die Touch-Eingabe basiert auf einer Reihe von „Home-Tasten“, die sich direkt dort befinden, wo der TrackPoint ruht. Die Position der kleinen roten Taste wurde speziell gewählt, um die Interaktion mit dem Cursor mit einem der daneben positionierten Finger zu erleichtern, sodass Sie Ihren Cursor anpassen können, ohne Ihre Hand vollständig entfernen zu müssen. Wenn Sie die Touch-Eingabepositionierung nutzen, könnte es sich durchaus lohnen, mit TrackPoint zu experimentieren, wenn Sie bereits ein ThinkPad besitzen.
Wenn Sie den TrackPoint selbst ausprobieren möchten, möchten Sie vielleicht bald ein ThinkPad damit erwerben. Trotz der ikonischen Geschichte des roten Joysticks hat Lenovo das ThinkPad auf den Markt gebracht. Viele fragen sich daher, ob der kleine rote Knopf von Dauer sein wird oder ob er in Zukunft entfernt werden könnte.