Eines dieser Unternehmen ist mit Donald Trump Jr. verbunden, ein anderes mit einem hochrangigen Pentagon-Beamten. Javier Mostacero Carrera/Getty Images Die US-Regierung hat Anteile im Wert von 2 Milliarden US-Dollar an neun Quantencomputerunternehmen übernommen, darunter eines, das mit der Familie Trump in Verbindung steht, und ein anderes, das von einem aktuellen Pentagon-Beamten öffentlich gemacht wurde. Den Angaben zufolge war IBM neben Unternehmen wie D-Wave Quantum, Atom Computing und PsiQuantum der größte Nutznießer Die Financial Times und Pressemitteilungen von D-Wave und PsiQuantum. Die Vereinbarungen wären nicht endgültig und das Weiße Haus bittet immer noch um Vorschläge von anderen Technologieunternehmen. „Mit den aktuellen Investitionen von CHIPS in die Forschung und Entwicklung im Quantencomputing führt die Trump-Administration die Welt in eine neue Ära amerikanischer Innovation“, sagte US-Handelsminister Howard Lutnick in einer Erklärung. „Diese strategischen Investitionen in die Quantentechnologie werden auf unserer heimischen Industrie aufbauen, Tausende gut bezahlter amerikanischer Arbeitsplätze schaffen und gleichzeitig Amerikas Quantenkapazitäten vorantreiben.“ PsiQuantum, das 100 Millionen US-Dollar erhielt, ist mit Donald Trump Jr.s Unternehmen 1789 Capital verbunden. Ein anderer, D-Wave Quantum, wurde 2022 von einem aktuellen hochrangigen Pentagon-Beamten, Michael Emil, an die Öffentlichkeit gebracht. Deren Bestand erhöhte sich nach der Operation deutlich. Die Trump-Administration hat in wichtige Marktbereiche wie Chips und kritische Mineralien investiert, darunter letztes Jahr eine 10-Milliarden-Dollar-Investition in Intel. Senatorin Elizabeth Warren und andere US-Beamte haben sich zuvor beim Verteidigungsministerium für Aufträge eingesetzt, die an Unternehmen vergeben wurden, die mit Donald Trump Jr. in Verbindung stehen, darunter unter anderem Cerebras Systems, PsiQuantum und Firehawk Aerospace. Intel sieht sich außerdem einer Klage von Aktionären wegen seines Deals mit der US-Regierung gegenüber. Quantencomputing ist ein sich entwickelndes Feld mit theoretischem Potenzial, aber wenigen konkreten Erfolgen. Diese Computer verwenden „Qubits“ anstelle regulärer Bits, die statt binärer Einsen und Nullen mehrere Zustände gleichzeitig darstellen können. Es wird angenommen, dass sie bestimmte Berechnungen schneller als klassische Computer durchführen könnten, beispielsweise das Aufbrechen von Verschlüsselungsschemata und die Durchführung physikalischer Simulationen. Im vergangenen Oktober zeigte IBM, dass es einen zeitlosen geordneten Korrelatoralgorithmus (ein Maß für ein exotisches Quantensystem) schneller ausführen kann als ein klassischer Computer. Beitragsnavigation SpaceX-IPO-Pläne jetzt öffentlich