Die Gemini-Börse hat nach der Klage der Agentur bereits eine Geldstrafe von 5 Millionen US-Dollar gezahlt.
Die US-amerikanische Commodity Futures Trading Commission hat einen Richter gebeten, eine gegen die Gemini Trust Company erwirkte Zustimmungsanordnung aufzuheben. Das von den Zwillingen Tyler und Cameron Winklevoss geführte Kryptounternehmen stimmte Anfang Januar 2025 einer Geldstrafe von 5 Millionen US-Dollar zu, nachdem die CFTC es wegen falscher oder irreführender Angaben zu seinen Bitcoin-Geschäften verklagt hatte. Zusammen mit der Geldstrafe stimmte er einer dauerhaften einstweiligen Verfügung gegen alle ähnlichen Äußerungen in der Zukunft zu. Gemini reichte gemeinsam einen Antrag auf Aufhebung des Urteils ein.
Die erste Einigung wurde in den letzten Tagen der Präsidentschaft von Joe Biden erzielt. Unter der aktuellen Regierung ist die CFTC ein ganz anderes Tier. Donald Trump hat bereits Menschen begnadigt, die seine politischen und geschäftlichen Bemühungen unterstützt haben, und jeder der Winklevoss-Brüder spendete 1 Million US-Dollar in Bitcoin für seinen Wahlkampf 2024. Da die Geldbußen von Gemini bereits gezahlt wurden und die CFTC ausdrücklich erklärte, dass das Unternehmen diese Strafen nicht zurückerhalten wird, hat dieser jüngste Schritt eher symbolische als finanzielle Bedeutung. Es ist das jüngste Beispiel dafür, wie die Bundesregierung die Verbündeten des Präsidenten belohnt, unabhängig davon, welchen Schaden sie tatsächlich angerichtet haben.
