Der Autohersteller plant einen groß angelegten Einstieg in Elektrofahrzeuge.
Apple Maps wird das offizielle Navigationssystem für kommende Ford-Elektrofahrzeuge sein. Die Software wird direkt in die Universal Electric Vehicle (UEV)-Plattform des Autoherstellers integriert, die künftige Elektrofahrzeuge ausrüsten wird. Dies ist dank Apples neuem MapKit for Automotive SDK möglich, das den Integrationsprozess vereinfacht.
Laut Apple wird diese Partnerschaft „ein schönes, benutzerfreundliches Navigationserlebnis bieten“, das „direkt auf die Bildschirme im Fahrzeug“ übertragen wird. Es erscheint auf jeden Fall praktisch. Die Plattform bietet Fahrern Wegbeschreibungen in natürlicher Sprache, Verkehrsmeldungen in Echtzeit, Unfallinformationen und verschiedene Routenoptionen.
Ford wird außerdem die von Apple Maps bereitgestellten Straßendaten nutzen, um sein BlueCruise-Freisprechsystem weiterzuentwickeln. Das Unternehmen sagt, dass dies letztendlich zu einem „reibungsloseren Ein- und Ausstiegserlebnis“ führen wird. Mit anderen Worten: Dies ist die erste Zusammenarbeit von Apple, die autonomes Fahren unterstützt. Wir werden wahrscheinlich nie das Apple Car haben, aber zumindest die UEV-Plattform von Ford.
Was Ford betrifft, wird es viel zu tun geben. Es wird erwartet, dass die UEV-Plattform eine Reihe erschwinglicher Elektrofahrzeuge antreibt, angefangen bei einem mittelgroßen Pickup, der voraussichtlich rund 30.000 US-Dollar kosten wird. Dieser wird für 2027 erwartet. Das Unternehmen war vorsichtig, was als nächstes kommt, hat aber einen Werbefilm erstellt, der eine Reihe von Fahrzeugen zeigt, von SUVs bis hin zu Limousinen.
Alles in allem verspricht Ford, dass sein Angebot an kommenden Elektrofahrzeugen günstiger sein wird „als ein drei Jahre altes gebrauchtes Tesla Model Y“. Wir brauchen dringend sparsame Elektrofahrzeuge, und zwar so sehr, dass ein 25.000-Dollar-Elektro-Pickup ohne Lackierung, Stereoanlage oder elektrische Fensterheber das Internet praktisch kaputt gemacht hat.