Die aktuellen M2-Ultra-Server von Apple scheinen dieser Aufgabe nicht gewachsen zu sein.
Apple neigt nicht dazu, viel Geld für den Kauf von Unternehmen auszugeben, aber das könnte sich ändern, da das Unternehmen versucht, seine KI-Rechenleistung zu stärken. Berichten zufolge hat das Unternehmen Gespräche mit Halbleiterherstellern und Bankern über mögliche Übernahmen geführt, um seine Server zu stärken.
Entsprechend Die InformationenDas Unternehmen, das als Erster die Nachricht verkündete, hatte mit Leistungsproblemen bei Servern zu kämpfen, die auf seinen M2-Ultra-Chips laufen. Diese werden für einige KI-Aufgaben verwendet, obwohl die schwere Arbeit (wie das Gemini-Modell hinter Siri AI) offenbar von NVIDIA-Chips in Google Cloud übernommen wird. Berichten zufolge hat Apple versucht, zu diesem Zweck eigene Server zu nutzen, doch die Infrastruktur reicht eindeutig nicht aus.
Bloomberg berichtete diese Woche, dass ein Serverchip auf Basis des M7 Ultra erst 2029 fertig sein würde, stellte jedoch fest, dass Apple seine Infrastruktur bald mit M5 Ultra-Chips aufrüsten werde. Berichten zufolge plante Apple, dieses Jahr einen Serverchip der nächsten Generation (Codename „Baltra“) auf den Markt zu bringen, aber dieser Zeitplan scheint verschoben worden zu sein. Letzte Woche hat Apple mit Broadcom einen Vertrag über den Kauf von in den USA hergestellten Chips im Wert von 30 Milliarden US-Dollar abgeschlossen.
Die Chipdesign-Expertise von Apple liegt vor allem im Bereich Consumer-Geräte. Daher ist es sinnvoll, dass das Unternehmen mehr serverseitigen Support anbieten möchte. Nachdem das Unternehmen 2008 PA Semi für 278 Millionen US-Dollar gekauft hatte, begann das Unternehmen mit der Herstellung eigener Chips, aber Apple gibt normalerweise nicht viel Geld für Übernahmen aus. Es kaufte dieses Jahr das KI-Startup Q.ai für fast 2 Milliarden US-Dollar. Dies ist die zweitgrößte Akquisition nach den 3 Milliarden US-Dollar, die Beats vor mehr als einem Jahrzehnt gezahlt hat.
Angesichts der Bedeutung von Chips für KI-Unternehmen muss Apple in naher Zukunft möglicherweise einen Aufschlag für alle Akquisitionen in diesem Bereich zahlen. Allerdings verfügt er über große Flexibilität, wenn er sich für diesen Weg entscheidet. Ende März verfügte das Unternehmen über Bargeld und Zahlungsmitteläquivalente in Höhe von 45,6 Milliarden US-Dollar.