Das iPhone zum 20-jährigen Jubiläum erhält Solid-State-Tasten mit haptischem Feedback an den Seiten, wenn sich die Behauptungen über das Modell mit gebogenem Glas als richtig erweisen.
Apple wird voraussichtlich im Jahr 2027 die 20-jährige Jubiläumsausgabe des iPhone herausbringen, und es gab viele wilde Behauptungen über das Modell. Nun geht man davon aus, dass die Veröffentlichung eine oft gemunkelte Technologie an ihre Grenzen bringen wird.
In einem Beitrag auf Weibo schrieb der Serien-Leaker Instant Digital am Dienstag über die verschiedenen Funktionen, die seiner Meinung nach im iPhone zum 20-jährigen Jubiläum enthalten sein werden. Während die meisten Funktionen eher normal klingende Spekulationen sind, beginnt sie mit einer heftigen Diskussion über Tasten.
Für Instant Digital verfügt das Jubiläumsmodell über einen Solid-State-Knopf am Rand. Offenbar handelt es sich um eine Funktion, die in verschiedenen Situationen noch getestet wird.
Dazu gehört die Verwendung mit Handschuhen, nassen Händen, bei extremen Temperaturen und durch ein Etui.
Die Bedienung der Taste wird durch einen „Ultra-Low-Power-Chip“ unterstützt, der offenbar die Verwendung der Taste auch dann erkennt, wenn das iPhone ausgeschaltet ist.
Dies wurde bereits im Oktober 2025 von dem Leaker angesprochen. Damals hatte Apple offenbar die „Funktionsüberprüfung“ seines Solid-State-Button-Systems abgeschlossen.
Solid-State-Tasten funktionieren, indem sie Druckänderungen erkennen, beispielsweise wenn ein Finger auf die Kante eines Geräts drückt, anstatt sich auf ein mechanisches oder kapazitives System zu verlassen. Der Vorteil besteht darin, dass Hersteller Geräte mit nahtlosen, glatten Oberflächen herstellen können, die nicht durch eine physische Taste unterbrochen werden.
Für Apple spielt dies eine Rolle bei Gerüchten, dass das Unternehmen zum 20-jährigen Jubiläum ein Ganzglas-iPhone in Erwägung zieht. Der Einsatz von Solid-State-Tasten wäre hier von Vorteil, da es sich um eine sehr auf Ästhetik ausgelegte Version handelt.
Solid-State-Tasten sind ein Gerücht, das schon seit geraumer Zeit im Umlauf ist, aber häufig nicht zur Realität wird. Im Jahr 2023 wurde spekuliert, dass Apple für das iPhone 15 Pro Solid-State-Tasten und einen stromsparenden Controller-Chip verwenden würde, was sich als falsch herausstellte.
Andere (offensichtliche) Spezifikationen
Der Weibo-Leaker hat seinem Beitrag eine Reihe weiterer Features hinzugefügt, die allesamt recht plausibel klingen. Entweder weil es bereits Gerüchte darüber gab, oder weil es so gut erraten werden kann, dass es praktisch offensichtlich ist.
Diese Liste umfasst ein Face-ID-System unter dem Display, das ein Infrarotsystem unter dem Display verwendet, und eine Frontkamera unter dem Display. Sie setzen das Thema fort und spekulieren, dass es einen „Unter-Display-Sound“ geben wird, wodurch das Ohrhörerloch am oberen Bildschirmrand entfallen würde.
Außerdem wird ein zweischichtiger OLED-Bildschirm vorgeschlagen, der das iPhone mit den Display-Panels des iPad Pro in Einklang bringt. Allerdings sagen Leaker, dass Apple dazu übergegangen ist, für das iPhone 20 ein „Vier-Mikrokurven“-OLED-Panel von Samsung zu verwenden.
Für die Stromversorgung wird laut Instant Digital ein Akku mit einer Kapazität von etwa 6.000 mAh verwendet. Das Konto behauptet auch, dass es sich um umgekehrtes kabelloses Laden handelt, was ähnliche unerfüllte Gerüchte wieder aufleben lässt, die bis ins Jahr 2019 zurückreichen.
Schließlich sagt der Leaker, dass das vordere Displayglas über „Ceramic Shield Ultra“ verfügen wird. Sie geben zu, dass der Name „erfunden“ sei, bestehen aber darauf, dass der Bildschirm nicht zerkratzt, wenn er in einer Tasche mit Schlüsseln steckt.
Auch das ist eine sehr einfache Vorhersage, wenn man bedenkt, dass Apple das Schutzglas seines Flaggschiffprodukts immer wieder aktualisiert. Es ist auch etwas, was der Leaker zuvor als Gerücht für frühere Modelle angenommen hat.
Weibo-Lecker haben keine besonders gute Erfolgsbilanz, wenn es um Genauigkeit geht. Viele verbreiten Gerüchte von anderswo wieder, um ihre Follower anzusprechen, ohne dass eine Analyse oder Faktenprüfung erfolgt. Instant Digital passt sicherlich in diese Kategorie, und der Beitrag scheint aufgrund früherer Gerüchte sicherlich Wunschdenken zu sein.