Creator Assistant kann Content-Ideen basierend auf aktuellen viralen Trends generieren.
Meta hat gerade ein neues KI-Tool namens Creator Assistant vorgestellt, das Content-Erstellern einen „Brainstorming-Partner“ bieten soll. Es ist in das Dashboard von Facebook integriert und wird als neue Möglichkeit zum Verständnis von Verkehrsanalysen und dergleichen angepriesen.
„Anstatt eine Reihe verschiedener Dashboards und Grafiken zu analysieren, können Ersteller einfach zu ihrem Dashboard auf Facebook gehen und dem Creator Assistant die Fragen stellen, die sie beantwortet haben möchten, z. B. warum ein bestimmtes Reel andere übertroffen hat oder wie sich ihr Publikum im Laufe der Zeit verändert hat“, schrieb das Unternehmen in einem Blogbeitrag. „Der Creator Assistant ist gesprächig und kann daher weiterhin Folgefragen stellen, um tiefer in die Materie einzutauchen.“
Dies scheint sicherlich einfacher zu sein, als sich auf eine Analyseseite zu konzentrieren, aber das setzt voraus, dass die präsentierten Informationen sachlich sind. KI-Chatbots neigen dazu, Dinge zu erfinden und sie mit der äußersten Sicherheit eines Gebrauchtwagenverkäufers zu präsentieren.
Der Creator Assistant kann auch Ratschläge dazu geben, welche Art von Inhalten erstellt werden sollen. Das Tool werde „klare, umsetzbare Antworten basierend auf der spezifischen Präsenz jedes einzelnen YouTubers auf Facebook“ liefern. Meta sagt, dass diese Ideen auch von den bereits aktuellen Trends auf Facebook inspiriert werden. Allerdings ist Facebook nicht gerade der angesagteste Algorithmus auf dem Markt und es ist immer noch möglich, aktuelle Inhalte zu erstellen, indem man ständig nach viralen Inhalten sucht.
Der Creator Assistant wird derzeit auf Facebook für YouTuber in den USA, Kanada und Indien eingeführt. Meta sagt, dass es in ein paar Monaten in anderen Ländern eintreffen wird.
Hier gibt es noch eine letzte Gefahr, die Beachtung verdient. Dieses Tool erfordert wahrscheinlich vollständigen Zugriff auf das Konto eines Erstellers, um einen Blick auf Analysen und hochgeladene Inhalte zu werfen. Meta hat kürzlich einen KI-Unterstützungsassistenten veröffentlicht, der Menschen dabei hilft, ihre Konten auf Facebook und Instagram wiederherzustellen. Dieses Tool erforderte Zugriff auf Kontoinformationen und wurde fast sofort gehackt, da dieser Vorgang offenbar äußerst einfach war.
Wie einfach war es? Hacker hätten einfach durch Nachfrage auf Konten zugegriffen. Die Magie generativer KI! Das Internet wurde schnell mit Anleitungen zum Einladen eines Ingenieurs in ein zufälliges Konto überschwemmt und viele hochkarätige Benutzer wurden gehackt. Dazu gehörten der Bericht des Weißen Hauses Obama, von Sephora und eines hochrangigen Beamten der Space Force. Sie müssen entscheiden, ob diese Art von Risiko es wert ist, Einblicke in virale Trends oder etwas anderes zu erhalten.
