Es kann schwierig sein, die regelmäßige Nutzung und das Entladen des Akkus eines Smartphones unter einen Hut zu bringen, insbesondere wenn Sie viele Apps installiert haben. Aus diesem Grund bieten Hersteller integrierte Einstellungen und Funktionen an, die Ihnen mehr Kontrolle über den Akku Ihres Telefons geben, ohne dass dies zu umständlich ist. Google verfügt seit Android 9 über eine adaptive Akkufunktion in jedem Google Pixel. Das Beste daran ist, dass Sie sie nicht aktivieren müssen (es sei denn, Sie haben sie in Ihren Einstellungen deaktiviert) oder manuell Änderungen vornehmen müssen, damit sie optimal funktioniert. Es ist bereits in Ihr Pixel-Telefon integriert.
Hierbei handelt es sich um eine intelligente Funktion, die die allgemeinen Nutzungsmuster Ihrer Apps mithilfe eines maschinellen Lernmodells auf dem Gerät analysiert und die erforderlichen Anpassungen vornimmt, um Strom zu sparen. Während sich die Funktion auf Ihre am häufigsten verwendeten Apps konzentriert, um die besten Einstellungen anzuwenden, können Sie sie auch manuell über individuelle App-Einstellungen festlegen, was bedeutet, dass Sie technisch gesehen Änderungen vornehmen können, wenn Sie feststellen, dass die adaptive Akkufunktion nicht wie gewünscht funktioniert.
Wenn Sie beispielsweise Spotify lieber während einer Fahrt geöffnet haben möchten und feststellen, dass die App beim Öffnen zu langsam reagiert (da Hintergrundaktivität und Leistung begrenzt sind), können Sie die App-Einstellungen für Spotify öffnen, App-Akkuverbrauch auswählen, dann auf Hintergrundnutzung zulassen tippen und „Uneingeschränkt“ wählen, um die auf Ihre App angewendeten adaptiven Akkueinstellungen zu entfernen. Auf diese Weise funktioniert die App immer normal, unabhängig von Ihren Nutzungsgewohnheiten. Beachten Sie, dass dadurch Ihr Akku stärker belastet wird, da die meisten Apps die optimierte Option verwenden, um sie an Ihre Nutzung anzupassen, und daher nicht immer aktiv sind.
Überprüfen Sie schnell, ob die adaptive Batterie aktiviert ist.
Wenn Sie die Standardeinstellungen Ihres Google Pixel nicht geändert haben, sollte die adaptive Akkuoption standardmäßig aktiviert sein. Ansonsten ist es ziemlich einfach, es wieder einzuschalten. Auf Ihrem Google Pixel:
- Öffnen Sie die Einstellungen-App.
- Tippen Sie auf Energiesparmodus.
- Scrollen Sie nach unten und tippen Sie auf Adaptive Batterie.
- Sobald Sie sich im Abschnitt „Adaptive Battery-Einstellungen“ befinden, prüfen Sie, ob „Adaptive Batterie verwenden“ aktiviert ist (im aktivierten Bereich sollte ein Häkchensymbol erscheinen).
Sie können auch in Ihrer Apps-Liste überprüfen, wie der Akku verwaltet wird, indem Sie jede App in Ihren Einstellungen durchsuchen, oder Sie können im App-Bereich Ihrer Pixel-Einstellungen auf den Akkuverbrauch der App tippen, um eine Verknüpfung zum Akkuverbrauchsbereich der App für jede App zu erhalten, ohne durch die allgemeinen Einstellungen scrollen zu müssen. Allerdings weist Google darauf hin, dass nicht alle Optionen oder Schritte funktionieren, ohne dass Android 14 oder höher installiert ist.
Ist die adaptive Batterieeinstellung noch sinnvoll?
Da Adaptive Battery eine intelligente (KI-gesteuerte) Funktion ist, die auf Ihren täglichen Nutzungsgewohnheiten basiert, werden die Apps, die Sie am häufigsten verwenden, eingeschränkt oder priorisiert. Dies bedeutet, dass nicht alle Apps die Ressourcen erhalten, die sie benötigen, um im Hintergrund zu aktualisieren oder kostenlos auf Ihr Netzwerk zuzugreifen. Apps, die nicht aktiv genutzt werden, beispielsweise solche, die seit Monaten nicht geöffnet wurden, werden wahrscheinlich im eingeschränkten Stapel abgelegt. Es basiert auch auf historischem Verhalten und löscht das Gelernte nach einem Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen.
Sie können diese Funktion also optimal nutzen, wenn dieses Smartphone der Haupttreiber ist und Sie Apps konsistenter öffnen. Aber für diejenigen, die Apps auf ihrem Google Pixel unregelmäßig verwenden, vielleicht weil Sie Ihre Zeit zwischen einem Tablet und einem Computer aufteilen, spiegeln Ihre tatsächlichen Nutzungsgewohnheiten nicht wider, wie wichtig diese Apps sind, um Sie auf dem Laufenden zu halten, wie z. B. Gmail. Durch maschinelles Lernen auf dem Gerät werden Ihre Apps in fünf Kategorien unterteilt: aktiv, aktiv, häufig, selten und nie.
Wenn Sie nicht genügend Zeit damit verbringen, sie auf Ihrem Gerät zu verwenden, kann es dazu kommen, dass Ihre App falsch gekennzeichnet wird – und bedenken Sie, dass die anfängliche Lernphase auch Ihren Akku belasten kann, da die ordnungsgemäße Optimierung einige Zeit in Anspruch nimmt (die Kalibrierung erfolgt, was Wochen dauern kann). Aber im Allgemeinen dient es dazu, den Akku zu schonen, und ist besonders nützlich für diejenigen, die Apps horten, vergessen, sie zu deinstallieren, und eine App seit Monaten nicht mehr angerührt haben, sodass sie auf ihrem Telefon vergraben bleibt. Andernfalls können diese Anwendungen, wenn sie nicht aktiviert werden, passiv entleert werden, indem sie einfach vorhanden sind.