Ein Wearable, mit dem Sie Ihre Bewegungen verfolgen können, ist ein zuverlässiger Begleiter auf Ihrer Gesundheitsreise. Sie haben die Wahl zwischen einem Fitnessarmband oder einer Smartwatch, und die beste Wahl hängt davon ab, was Sie daraus machen möchten. Ein Band wie ein Fitbit hat eine minimalistische Ausstrahlung (sowohl in der Funktion als auch im Aussehen) und kann Ihre tägliche Fitness verfolgen, aber eine Smartwatch wie die Google Pixel Watch kann all das und noch mehr, was bedeutet, dass sie für anspruchsvollere Benutzer oft besser ist. Allerdings sind hier noch weitere wichtige Faktoren zu berücksichtigen.
Nehmen Sie die Akkulaufzeit. Wenn man die Google Pixel Watch mit Fitbit vergleicht, hält letztere die Ladung länger. Schließlich verfügt es über einen kleineren (oder gar keinen) Bildschirm und weniger Funktionen, was zu einer „leistungsstärkeren“ Akkulaufzeit führt. Rezensenten geben für die Fitbit Air eine Akkulaufzeit von 7 Tagen an (was viele Nutzer bestätigen), während sich Besitzer einer Pixel Watch darüber beschweren, dass sie das Wearable täglich oder in manchen Fällen sogar zweimal täglich aufladen müssen. Doch trotz der Einfachheit der Ausstattung neigen viele Fitbits dazu, ziemlich schnell kaputt zu gehen. Einige Benutzer behalten ihr Exemplar länger als fünf Jahre, die meisten erleben jedoch, dass es bereits nach 18 bis 24 Monaten abstirbt.
Obwohl viele denken, dass ein Fitbit einfach nicht mehr nötig sei, haben sie dennoch ihren Platz im Wearable-Bereich, weil sie sehr preiswert sind. Für weniger als 100 US-Dollar erhalten Sie die Grundausstattung und können 2 Jahre davon profitieren. Eine Google Pixel Watch 4 verfügt definitiv über einen besseren Funktionsumfang, hält laut Nutzern aber etwa drei Jahre. Daher lohnt es sich möglicherweise nicht, darüber nachzudenken, wenn Sie nur an Fitness-Tracking interessiert sind.
Was Sie mit Fitbit im Vergleich zu einer Pixel Watch verlieren
Ist Fitbit Air durch eine längere Akkulaufzeit (und technisch gesehen eine längere Akkulaufzeit, wenn man den Geldwert berücksichtigt) besser als die Google Pixel Watch 4, wenn man bedenkt, dass es sich bei beiden um Googles neueste Veröffentlichungen in ihren jeweiligen Kategorien handelt? Es ist kompliziert. Man kann beispielsweise leicht davon ausgehen, dass das Fitbit Air in Bezug auf die reinen Fitnessfunktionen ein überlegenes Wearable ist, während die Smartwatch in allen Extras besser ist, aber das ist nicht unbedingt der Fall. Natürlich hält der Akku eine ganze Woche lang (das lästige ständige Aufladen entfällt), allerdings verlieren Sie auch einige wichtige Sensoren zur Verfolgung Ihrer Trainingseinheiten.
Fitbit Air umfasst einen Hauttemperatursensor, einen Pulssauerstoffsensor (SpO2), einen Beschleunigungsmesser, einen optischen Herzfrequenzmesser (HRM) und ein Gyroskop. Das ist fair, aber die Pixel Watch 4 hat all das (ihr HRM ist auch robuster und ihr Beschleunigungsmesser ist dreiachsig), außerdem einen cEDA-Sensor (Continuous Electrodermal Activity), eine EKG-Funktion, einen Umgebungslichtsensor sowie ein Magnetometer, einen Höhenmesser, ein Barometer und einen Kompass. Noch wichtiger ist, dass es Dualband-GPS zur Standortverfolgung verwendet, etwas, das dem Fitbit Air fehlt, sodass Sie Ihr Telefon während des Trainings nicht in der Nähe haben müssen. Das heißt nicht, dass ein Fitbit nutzlos ist. Es ist nur so, dass eine Smartwatch Ihnen eine genauere Trainingsverfolgung ermöglicht, aber auch die Messlatte mit Funktionen wie Herzfrequenzverlust und Satelliten-SOS höher legt.
Letztlich liegt es an Ihnen. Die Pixel Watch 4 ist vollständig reparierbar (und der Akku ist austauschbar), sodass sie bei guter Pflege noch einige Jahre halten kann. Sie brauchen also etwas, das im Notfall funktioniert? Fitbit erledigt die Arbeit und behält die Gebühr sieben Tage lang bei, ohne die Bank zu sprengen – alles in allem ein solides Angebot.