Im Jahr 2026 scheinen herkömmliche nicht wiederaufladbare Batterien hoffnungslos veraltet und umweltschädlich zu sein. Allerdings können wiederaufladbare Akkus sperrig sein und es gibt einige Geräte, in die Sie sie niemals einsetzen sollten. Außerdem erfordern sie ein spezielles Ladegerät, Ersatzzellen und ein wenig Voraussicht, um sicherzustellen, dass Sie nicht ohne Ersatzakku dastehen, wenn Sie unweigerlich einige leere Akkus herausnehmen müssen. USB-Akkus vereinfachen die Gleichung, indem sie den Ladeanschluss direkt am Akku selbst platzieren.
Alles, was Sie brauchen, ist ein Kabel – wahrscheinlich dasselbe, mit dem Sie Ihr Telefon, Ihre Kopfhörer oder andere Geräte aufladen – und schon können Sie Ihre Akkus schnell wieder aufladen. Es gibt sogar eine Reihe von Adaptern und Splittern, mit denen Sie mehrere Akkus über einen einzigen USB-Anschluss laden können. Ob sie sich jedoch lohnen oder nicht, hängt davon ab, was Sie erwarten. In den meisten Fällen sind wiederaufladbare USB-Akkus eher ein praktisches Produkt, das im Laufe der Zeit auch langlebiger ist (wie dieser preiswerte Amazon-Akkuersatz), und nicht ein universelles Upgrade für jedes batteriebetriebene Gerät.
Warum USB-Akkus sinnvoll sind
Das stärkste Argument für USB-Akkus ist ihr langfristiger Wert. Einem Bericht von Pale Blue Earth zufolge kann ein einziger über USB aufladbarer Akku rund 4.000 Standard-Alkalibatterien ersetzen. Das ist eine riesige Zahl und von Bedeutung, wenn Sie regelmäßig Einwegbatterien in Fernbedienungen, Spielzeugen, Taschenlampen, Gamecontrollern oder anderen Haushaltsgeräten verbrauchen.
Die Verwendung wiederaufladbarer Batterien bedeutet auch weniger Abfall, und das betrifft nicht nur die Batterien selbst. Während weniger Einwegbatterien bedeuten, dass weniger Batterien auf Mülldeponien landen, bedeutet dies auch weniger Verpackung, weniger Transport und weniger Nachfrage nach Abbau und Herstellung neuer Zellen.
Die Leistung ist ein weiterer entscheidender Gesichtspunkt. Das Lithium-Ionen-Design der USB-Akkus sorgt für einen konstanten 1,5-V-Ausgang. Dies kann dazu beitragen, den problematischen allmählichen Rückgang zu vermeiden, der mit der Alterung anderer Batteriechemien einhergeht. Seien Sie sich jedoch dieser häufigen Fehler bewusst, die Lithiumzellen ruinieren können. USB-Akkus sind zudem leicht und lassen sich schnell aufladen. Laut einer ZDNet-Studie dauert das vollständige Aufladen von AA-Zellen etwa zwei Stunden, während AAA-Zellen nur eine Stunde benötigen.
Wo sie scheitern
Der Hauptnachteil von USB-Akkus ist zumindest zunächst ihr Preis. USB-Akkus kosten im Allgemeinen deutlich mehr als Alkalibatterien und sind oft teurer als viele herkömmliche Akkus. Dies kann es schwierig machen, sie zu rechtfertigen, wenn Sie Batterien nur gelegentlich benötigen oder nur eine oder zwei Zellen gleichzeitig austauschen. Allerdings ist die Lebensdauer insbesondere im Vergleich zu herkömmlichen Alkalibatterien deutlich länger und wird sich für jeden, der häufig die Zellen wechselt, schnell bemerkbar machen.
Es gibt auch einige Probleme mit der Ladelogistik. Wenn Sie nicht die richtigen Kabel zur Hand haben, kann es schwierig sein, einzelne Batterien mit nur einem Kabel auszutauschen. Diese Batterien warnen Sie auch nicht deutlich vor einem niedrigen Batteriestand, sodass sie bei Geräten, die nicht für diese spezielle Chemie ausgelegt sind, plötzlich ausfallen können. Aus diesem Grund sind sie nicht automatisch die beste Lösung für leistungsstarke oder sicherheitsempfindliche Geräte. Für die meisten alltäglichen Anwendungen und im Hinblick auf den Gesamtwert sind wiederaufladbare USB-Batterien jedoch oft die bessere Wahl gegenüber anderen wiederaufladbaren Batterietypen und eine absolute Selbstverständlichkeit gegenüber herkömmlichen Alkalibatterien.
