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    Home»Tech»Meta geht die RAM-Krise auf unerwartete Weise an
    Tech

    Meta geht die RAM-Krise auf unerwartete Weise an

    By HausorJuli 13, 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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    Ein RAM-DIMM-Stick, der in ein Motherboard eingesetzt wird
    Von Sonmez/Getty Images

    Angesichts der RAM-Knappheit, die die Preise in die Höhe treibt, ist es keine Überraschung, dass selbst einige der größten Player der Technologiebranche auf Speicher zurückgreifen, um Geld zu sparen. Zwar gibt es einige ermutigende Anzeichen, wie eine erhöhte RAM-Produktion und Googles Bemühungen, die Preise zu senken, doch die kurzfristige Chipknappheit hat erhebliche Auswirkungen auf die Gewinne vieler Unternehmen. Als Reaktion darauf unternahm Meta den dramatischen Schritt, alten RAM in einige seiner KI-Server zu recyceln.

    Laut einem Bericht von TechSpot gab das Unternehmen auf der ISCA 2026 bekannt, dass es DDR4 von stillgelegten Servern rettet und direkt in ehemalige DDR5-Server integriert. Es verwendet technische Techniken, um sicherzustellen, dass gemischter Speicher gut zusammenarbeiten kann, was immer ein großes Problem darstellt, wenn versucht wird, Speicher aus mehreren Generationen zu mischen. Meta funktioniert auch so, dass es nicht zu einem spürbaren Leistungsabfall kommt.

    Eine Brücke zwischen den Generationen


    Ein Stapel DDR4-Module
    Hoyka Studio/Shutterstock

    Die neuen Server von Meta, die es „MemServer“ nennt, bestehen zu etwa 75 % aus DDR5 und zu 25 % aus recyceltem DDR4. Die Fähigkeit von Meta, häufig aufgerufene Daten zu priorisieren und in DDR5 gespeichert zu halten, ist entscheidend, um sicherzustellen, dass älterer, langsamerer Speicher keinen übermäßigen Leistungsverlust verursacht. DDR4 ist für weniger genutzte Daten reserviert.

    Alte und neue RAM-Module können mithilfe einer Technologie namens Compute Express Link (CXL) miteinander kommunizieren und sich koordinieren. CXL basiert auf derselben physischen Infrastruktur wie die bestehende PCIe-Architektur, sodass Meta benutzerdefinierte CXL-Speichererweiterungskarten in PCIe-Gen5-Steckplätze einstecken kann, ohne dass dafür dedizierte DDR4-Speichersteckplätze auf dem Motherboard erforderlich sind. Die Karten tragen den Vistara ASIC von Meta, der sich auf dieser PCIe-Verbindung als CXL-Typ-3-Speichergerät präsentiert. Laut Meta (über TechSpot): Aus Sicht des Betriebssystems erscheint der über Vistara verbundene DDR4 als „CPU-loser NUMA-Knoten“, was bedeutet, dass er vom lokalen DDR5-DRAM getrennt ist, der auf den Speicherkanälen der CPU sitzt.



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