Waymo produziert und betreibt eine Flotte selbstfahrender Autos mit dem erklärten Ziel, die Straße für alle sicherer zu machen. Einige Orte, wie zum Beispiel New York, würden es jedoch vorziehen, Waymo nicht auf ihren Straßen zu haben. Dies ist angesichts all der Probleme, die das Unternehmen in letzter Zeit umgeben haben, nicht überraschend. Waymo musste fast 3.900 Robotaxis zurückrufen, nachdem sie wiederholt in geschlossene Bauzonen eingedrungen waren. Kürzlich kam es in Atlanta auch zu einem Vorfall, bei dem fahrerlose Wamyo-Taxis mit hoher Geschwindigkeit davonfuhren.
Die Situation führte zu einem Rechtsstreit zwischen Waymo und der bevölkerungsreichsten Stadt des Landes. Die New York Times berichtet, dass Waymo auf Widerstand von Gewerkschaften und New Yorker Politikern gestoßen sei. Gouverneurin Kathy Hochul, die zuvor Interesse an der Legalisierung autonomer Waymo-Taxis im gesamten Bundesstaat New York bekundet hatte, hat inzwischen aufgrund politischer Proteste ihre Unterstützung zurückgezogen.
Zwar gibt es sicherlich Sicherheitsbedenken beim Einsatz von KI-betriebenen autonomen Fahrzeugen, doch es ist klar, dass der Hauptgrund für die Ablehnung von Waymo durch New York City die Unterstützung der örtlichen Arbeiter ist. Der Bürgermeister von New York City, Zohran Mamdani, sagt, er werde die Interessen der Taxifahrer abwägen, wenn er über Regeln für autonome Fahrzeugtechnologie entscheidet. Der aktuelle Stand der Führung und der Interessenvertretung der Arbeitnehmer in New York bedeutet, dass sich der Status quo bei Waymo in absehbarer Zeit wahrscheinlich nicht ändern wird.
Wird Waymo jemals nach New York kommen?
Trotz der Vorfälle und Kontroversen ist Waymo immer noch davon überzeugt, dass es Ihre Straßen sicherer machen kann. Das Unternehmen verfügt außerdem über eine große Supportbasis. Im März 2026 gab Waymo (via X) bekannt, dass es 500.000 kostenpflichtige Fahrten pro Woche anbietet. Eine Umfrage von GrowSF aus dem Jahr 2025 ergab, dass zwei Drittel der Einwohner von San Francisco autonome Fahrzeuge wie die von Waymo unterstützen. Diese Zahlen zeichnen ein ganz anderes Bild als das, was wir derzeit in New York sehen.
Waymos globaler Leiter für öffentliche Ordnung, Justin Kintz, scheint zu glauben, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis die New Yorker überzeugt sind. Kintz erklärte (über die New York Times): „Wir wollen Menschen und Regierungen dort abholen, wo sie sind. Und wir wissen, dass einige von ihnen länger brauchen werden als andere.
