Wenn Sie gerade mit dem Zusammenbau Ihres Desktop-Computers fertig sind oder versuchen, die Kabel nach einer Änderung Ihres Setups wieder anzuschließen, fragen Sie sich häufig, ob Sie den Monitor an die GPU oder das Motherboard anschließen sollten. Die Antwort ist, dass Sie Ihrer Grafikkarte in jeder Situation immer Priorität einräumen sollten. Viele Benutzer, insbesondere Anfänger, machen häufige Fehler beim Einrichten eines neuen Computers und beim Anschließen des Monitors an das Motherboard, nur um dann Angst zu bekommen, wenn kein Bild angezeigt wird. Da das Motherboard der Teil der Hardware ist, mit dem CPU, RAM, Speicher und fast alles andere verbunden sind, ist es logisch anzunehmen, dass auch der Monitor dort vorhanden ist.
Aber selbst wenn das Motherboard über einen Videoausgang verfügt, nutzt man diesen selten, insbesondere wenn man einen Gaming-PC mit dedizierter Grafikkarte gebaut hat, da der Monitor mit der GPU verbunden bleiben muss. In diesem Fall vermeidet das Anschließen des Kabels an der richtigen Stelle Leistungseinbußen und unnötige Ängste. Wenn Ihr PC direkt mit der GPU verbunden ist, kann der Desktop das volle Potenzial der dedizierten Grafikkarte für Spiele, Bearbeitung und andere Aufgaben nutzen. Das soll nicht heißen, dass die Videoausgabe auf dem Motherboard nutzlos ist, aber sie sollte niemals Ihre erste Option sein.
Verwenden Sie die Videoanschlüsse des Motherboards nur für integrierte Grafiken
Die GPU dient als primäre Videoausgabe Ihres Desktops, da sie ausschließlich zum Rendern von Bildern dient. Es verfügt über einen eigenen Videospeicher, Hunderte von Grafikkernen und eine weitaus größere Bandbreite als jede integrierte Grafiklösung. So kann er alles in bestmöglicher Qualität auf Ihrem Monitor ausgeben und macht weitere Videoausgänge überflüssig. Das Motherboard verfügt mittlerweile über Videoausgänge, sodass Sie aus bestimmten Gründen Ihr HDMI- oder DisplayPort-Kabel anschließen können. Nicht jeder braucht eine Grafikkarte, vor allem wenn der Fokus nicht auf Gaming, sondern auf Office-Aufgaben liegt.
Einige Prozessoren verfügen über eine integrierte Grafik, um diese Kosten zu senken. In diesen Fällen müssen Sie die Videoausgänge des Motherboards verwenden. Wichtig ist, dass Sie herausfinden, über welche Hardware Ihr Büro verfügt, insbesondere wenn Sie keine Erfahrung mit dieser Art von Einrichtung haben. Unabhängig davon, welche Grafikkartenmarke Sie in Ihrem PC haben, können Sie die Motherboard-Ausgänge ignorieren und den Monitor direkt daran anschließen. Wenn Sie eine einfachere Version haben und Ihr AMD-Prozessor auf G endet oder Ihr Intel-Prozessor nicht über das F-Suffix verfügt, sind Motherboard-Eingänge Ihre Optionen.
Kann man bei Verwendung einer GPU einen zweiten Monitor an das Motherboard anschließen?
Wenn Sie ein Dual-Monitor-Setup wünschen, gibt es ein paar Tipps und Tricks, aber wenn Ihre Grafikkarte nicht über die Anschlüsse verfügt, die Sie benötigen, können Sie für diesen Zweck das Motherboard verwenden. Aber um dies zu erreichen, müssen viele Dinge gut gemacht werden. Erstens muss der Prozessor über eine integrierte Grafik verfügen und die gleichzeitige Nutzung muss im BIOS Ihres Motherboards aktiviert bleiben. Der richtige Begriff und Pfad zur Aktivierung variiert wahrscheinlich je nach Motherboard-Hersteller, wird jedoch häufig als iGPU Multi-Monitor angezeigt.
Diese Einstellung ist jedoch besser geeignet, wenn Sie Ihren zweiten Bildschirm für einfachere Aufgaben nutzen möchten, etwa für die Nutzung von Discord oder das Ansehen von Videos beim Spielen. Für Spiele auf beiden Displays ist diese Einstellung nicht zu empfehlen, da die integrierte Grafik des Prozessors nicht gerade toll ist. Auch wenn dies eine Option für Leute sein könnte, die einen zusätzlichen Bildschirm wünschen, sollte dies dennoch auf einer GPU erfolgen. Zusätzlich zum Leistungsabfall aufgrund der integrierten Grafik kann es immer noch zu Treiberkonflikten kommen und die CPU verbraucht möglicherweise zu viel RAM.
