Solarmodule für Ihr Zuhause sind eine relativ teure Anfangsinvestition. Eines der vielen Dinge, die Sie vor der Installation von Solaranlagen wissen müssen, ist, dass Sie damit zwar Geld sparen können, es jedoch Jahre dauern kann, bis die Gewinnschwelle erreicht ist. Wenn Sie das wissen, fragen Sie sich vielleicht, wie lange Solarmodule im Durchschnitt halten. Wenn sie nach ein paar Jahren einfach kaputt gehen oder eine Fehlfunktion aufweisen, ändert das doch die Perspektive, nicht wahr? Die gute Nachricht ist, dass die US-Umweltschutzbehörde (EPA) angibt, dass ein hochwertiger Satz Solarmodule bei richtiger Pflege eine Nutzungsdauer von 25 Jahren oder mehr hat. So haben Sie Zeit, die Kosten zu amortisieren und sogar Geld zu sparen, bevor Sie Ersatz oder Upgrades vornehmen müssen.
Bedenken Sie jedoch, dass die Lebensdauer eines Solarmoduls von mehreren Faktoren abhängt. Am relevantesten ist der Modultyp: Silizium-Solarmodule mit mono- und polykristallinen Zellen werden voraussichtlich 25 Jahre oder länger halten. Laut EcoFlow halten Dünnschichtpaneele etwa 10 bis 20 Jahre, aber dies wird durch moderne Innovationen verbessert. Trotz des Unterschieds in der Langlebigkeit müssen Sie den Unterschied zwischen Dünnfilm und Monokristallin verstehen, bevor Sie entscheiden, welches für Sie am besten geeignet ist.
Zu beachten ist auch, dass Solarmodule im Allgemeinen nicht aufhören zu funktionieren. Stattdessen können sie über einen Zeitraum von Jahren, den EcoFlow als „Nutzungsdauer“ bezeichnet, mit maximaler Effizienz und technologischer Relevanz betrieben werden. An diesem Punkt kann es aus praktischen und finanziellen Gründen vorteilhafter sein, ein Upgrade durchzuführen, aber nicht unbedingt, weil die Module selbst die Stromproduktion vollständig einstellen. Panels verschlechtern sich mit der Zeit langsam, aber in einem Netzwerk, das aus mehreren zusammenarbeitenden Panels besteht, ist das nicht so schlimm, zumindest nicht, bis es einen Punkt erreicht, an dem es so weit ist – daher schwankt die geschätzte Lebensdauer.
Wie schnell verschlechtern sich Solarmodule?
Forscher am National Laboratory of the Rockies (NLR), ehemals National Renewable Energy Laboratory (NREL), analysierten Daten einer großen Gruppe von Photovoltaikanlagen (PV) in den Vereinigten Staaten, um die Verschlechterung zu verstehen, und stellten einen durchschnittlichen Leistungsverlust von 0,75 % pro Jahr fest. Die Forscher fanden außerdem heraus, dass sich der Effizienzverlust in wärmeren Temperaturzonen oder Klimazonen verdoppelte. Daher können neben der Art der verwendeten Paneele oder Materialien auch der Installationsort, die Durchschnittstemperaturen und das Klima die Lebensdauer beeinflussen.
Doch was bedeutet das eigentlich für Wohnanlagen? Vereinfacht gesagt verlieren Ihre Module jedes Jahr durchschnittlich 0,75 % ihrer Effizienz und produzieren noch weniger Strom. Im ersten Jahr würden sie also 100 % produzieren; im zweiten Jahr würden sie 99,25 % produzieren; Am Ende des fünften Jahres würden sie 96,25 % produzieren und nach 30 Jahren würde ihr Wirkungsgrad weniger als 80 % betragen. Bedenken Sie, dass die Verschlechterung je nach Klima und Qualität der Platten mehr oder weniger stark ausfallen kann. In einigen Bereichen und beispielsweise bei höherwertigen Modulen könnte die Verschlechterungsrate nur 0,30 % pro Jahr betragen, wodurch die Betriebseffizienz auch 25 Jahre nach der Installation deutlich über 90 % aufrechterhalten würde. Sie können auch dazu beitragen, den Gesamtnutzen Ihrer Anlage im Laufe der Zeit zu steigern, indem Sie die 20-Prozent-Regel für die von Ihnen installierten Solarmodule befolgen.
Welche Art von Wartung und Pflege ist erforderlich?
Solarmodule sind insgesamt wartungsarme Investitionen, aber das bedeutet nicht, dass Sie sie vernachlässigen oder ignorieren sollten, insbesondere wenn Sie möchten, dass sie weiterhin mit maximaler Effizienz arbeiten. Im Allgemeinen sollten Sie Ihre Paneele zwei- bis viermal im Jahr reinigen. Es hängt von der Jahreszeit ab, davon, welche Ablagerungen sich in der Gegend befinden könnten (z. B. die Ansammlung von dichtem Baumbestand oder Pollen) und wie und wo die Schilder angebracht werden. Wenn sie beispielsweise geneigt sind, kann Regen dazu beitragen, Schmutz auf natürliche Weise wegzuspülen. Wenn sie jedoch flach liegen, kann sich mehr Schmutz oben ansammeln. Hausbesitzer machen viele Fehler mit Solarmodulen, aber es ist ein großer Fehler, keine regelmäßigen Reinigungen einzuplanen.
Viele Hersteller von Solarmodulen raten davon ab, die Module selbst zu reinigen. Dies ist gefährlich, wenn sie auf einem Dach montiert werden, und wenn Sie dies vom Boden aus mit Werkzeugen tun, besteht immer die Gefahr, dass die Paneele beschädigt werden. Auch Schäden, die durch unsachgemäße Wartung und Reinigung von Solarmodulen entstehen, fallen im Allgemeinen nicht unter die eingeschränkte Garantie.
Abhängig von Ihrem System und der Art Ihrer Funktionen können Sie die Effizienz oder Leistung Ihrer Solarmodule überwachen, häufig mithilfe einer App oder eines Strombereitstellungsgeräts. Sie sollten aber auch schon beim bloßen Betrachten erkennen können, wie sauber die Platten sind. Wenn Sie Staub, Schmutz oder eingebettete Materialien bemerken, möchten Sie diese wahrscheinlich reinigen lassen. Wenn Ihre Messgeräte eine geringe Ausgangsleistung anzeigen und Ihre Panels noch relativ neu sind, ist auch eine Reinigung erforderlich.