Der Schutz personenbezogener Daten ist ein wesentlicher Aspekt bei der Verwaltung Ihres digitalen Lebens. Eine Verletzung oder der Verlust sensibler Zugangsdaten könnte Sie finanziellen Problemen, Betrügereien oder Bedrohungen aussetzen. Der Verlust von Familienfotos und -videos kostet Sie vielleicht kein Geld, kann aber emotional verheerend sein. Die Investition in Datenschutz-Gadgets, die Ihre Daten schützen können, ist eine Möglichkeit, Verluste und Sicherheitsverletzungen zu vermeiden. Sie können jedoch auch überlegen, ob Cloud-Speicher oder lokale Speicheroptionen für Ihre persönlichen Daten sicherer sind.
Auf diese Entscheidung gibt es keine eindeutige Antwort, die in allen Situationen gleich sein wird. Jede Lagerart bietet in bestimmten Bereichen Vorteile. Einige Leute halten Cloud-Speicher für eine sicherere Option, da das System automatische Backups erstellt und so vor einer physischen Katastrophe an einem Ort schützt, bei der die Hardware, die die Daten enthält, gelöscht wird. Andere bevorzugen einfach die Gewissheit, dass ihre Daten lokal auf ihren eigenen Geräten gespeichert sind.
Wenn es Ihnen nichts ausmacht, zusätzliches Geld auszugeben, und Sie die sicherste Option wünschen, ist die Kombination aus Cloud und lokalem Speicher letztendlich die beste Strategie. Sie wird oft als 3-2-1-Regel bezeichnet und erfordert die Aufbewahrung von drei Kopien Ihrer Daten an mindestens zwei verschiedenen Orten, von denen sich einer außerhalb des Standorts (z. B. in der Cloud) befindet. Andernfalls können Sie eine Option auswählen, die auf Ihren persönlichen Definitionen von Datensicherheit basiert.
Mögliche Datenschutzprobleme bei Cloud-Speicher verstehen
Cloud-Speicher bietet viele wichtige Vorteile, darunter die Möglichkeit, von überall auf Ihre Daten zuzugreifen und automatisierte Backups zu erstellen. Wenn Ihre Daten an einem externen Speicherort gesichert werden, sind sie vor einem Brand oder einer Naturkatastrophe geschützt, die Ihren Computer und Ihre externe Festplatte zu Hause zerstören könnte.
Allerdings könnte es für manche Menschen unangenehm sein, diese Dateien an einen externen Anbieter zu übertragen, anstatt die Daten auf einem lokalen Gerät zu speichern. Kunden befürchten möglicherweise, dass der Cloud-Speicheranbieter nicht über aktuelle Sicherheitsmaßnahmen verfügt oder schlecht geschulte Mitarbeiter hat, was Hackern die Chance gibt, Zugriff auf die Website zu erhalten und alle gespeicherten Daten zu gefährden. Wenn es bei einem Cloud-Speicheranbieter zu einer Datenschutzverletzung kommt, kann es mehrere Monate dauern, bis das Problem entdeckt wird, wenn das Unternehmen nicht über kontinuierliche Überwachungsverfahren verfügt. Aufgrund der Möglichkeit, dass Hacker auf Ihr Cloud-Speicherkonto zugreifen, haben Sie möglicherweise Bedenken hinsichtlich der Sicherheit von Dateien, die sensible personenbezogene Daten enthalten.
Einer der häufigsten Fehler, die Benutzer bei der Nutzung von Cloud-Speicher machen, ist die Verwendung unzureichender Sicherheitsmaßnahmen bei der Einrichtung ihrer Konten, wie z. B. schwache Passwörter oder die Nichtaktivierung der Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA). Einige Cloud-Speicher-Sites bieten möglicherweise außergewöhnliche Sicherheitsmaßnahmen. Wenn diese jedoch für durchschnittliche Benutzer schwer zu konfigurieren oder zu verstehen sind, werden sie möglicherweise nicht richtig konfiguriert, was das Risiko eines Datenverlusts nach einem Verstoß erhöht.
Warum externe Datenspeicherlaufwerke ein Zuverlässigkeitsproblem haben
Manche Menschen nutzen nur USB-Sticks oder externe Festplatten, um ihre Daten sicher zu speichern. Selbst wenn die externe Festplatte gestohlen wird, können Sie die Geräte mit einem Passwort- und Verschlüsselungsschutz konfigurieren, der die meisten Menschen daran hindern sollte, auf Ihre Daten zuzugreifen. Abgesehen vom Verlust der Festplatte ist Ihre Datensicherheit gefährdet, wenn Sie sich ausschließlich auf eines dieser Geräte verlassen, da das Risiko besteht, dass das Gerät aufgrund von Abnutzung durch häufigen Gebrauch und Alter ausfällt.
Bei diesen Geräten kann die Zuverlässigkeit ein Problem sein. Einige physische Speichergeräte beginnen langsam zu arbeiten oder machen ungewöhnliche Geräusche, bevor sie ausfallen, andere geben jedoch keine Warnung aus. Die typische externe Festplatte hält bis zu fünf Jahre, bevor sie ausfällt und möglicherweise Ihre Daten verloren geht, während USB-Laufwerke zehn Jahre oder länger halten können. Die redundanten Backup-Methoden der Cloud-Speicheranbieter beseitigen dieses Problem bei ihrer Speicherhardware.
Wenn Ihre externe Festplatte oder Ihr USB-Flash-Laufwerk abstürzt, können Sie möglicherweise einige Daten wiederherstellen. Dies kann jedoch ein kostspieliger und zeitaufwändiger Prozess ohne Erfolgsgarantie sein. Es könnte die beste Option sein, dieses Geld auszugeben, um eine zweite Sicherungskopie Ihrer Daten bei einem Cloud-Speicheranbieter zu speichern und die 3-2-1-Regel anzuwenden.