Persönliche Geräte, insbesondere Smartphones, dienen nicht nur dazu, Ihre Freunde zu nerven und Spiele zu spielen; Sie sind lebenswichtige soziale und berufliche Lebensadern, und ein plötzlicher Bildschirmausfall könnte katastrophale Folgen haben. Aus diesem Grund haben Marken wie Corning mit schützenden Bildschirmbeschichtungen wie Gorilla Glass eine so starke Präsenz im mobilen Bereich erreicht. Durch einen proprietären physikalischen und chemischen Behandlungsprozess gewinnt Gorilla Glass an Widerstandsfähigkeit, ohne an Flexibilität einzubüßen, und schützt Ihr Gerät vor plötzlichen Stürzen und allgemeiner Abnutzung.
Dank der besonderen Herstellungs- und Verarbeitungsart hält Gorilla Glass den Strapazen des Alltags sowie dem gelegentlichen Ausrutschen aus der Hand stand, ohne dass das Gerät, an dem es befestigt ist, schwer oder sperrig wird. Natürlich ging der Erfolg von Gorilla Glass mit vielen anderen Displayschutzprodukten einher, wie zum Beispiel Ceramic Shield, die jeweils ihre eigene Variante des Schutzbehandlungsprozesses verleihen. Es ist eine überraschend wettbewerbsintensive Szene, aber das sind gute Nachrichten für die Benutzer, denn es bedeutet, dass wir einen stetigen Strom robusterer Geräte erhalten.
Die spezielle Behandlung von Gorilla Glass macht es robust und dennoch flexibel
Gorilla Glass ist zunächst nur ein Haufen Siliziumdioxid, besser bekannt als einfacher alter Sand. Sand und ähnliche feine Mineralien härten bei starker Hitzeeinwirkung zu Glas aus. Corning kombiniert diesen Sand mit einer proprietären Chemikalienmischung und schmilzt ihn dann zu einer neuen Substanz namens Alumosilikat. Anschließend wird das geschmolzene Alumosilikat in eine spezielle Wanne gegossen, bis es überzulaufen beginnt. Anschließend ziehen automatisierte Arme die Glasscheiben von den Rändern. Anschließend wird das Glas einem speziellen chemischen Behandlungsprozess in einem Bad aus geschmolzenem Salz unterzogen, bei dem die kleinen Natriumionen aus dem Glas durch die größeren Kaliumionen aus dem Salz ausgetauscht werden. Wenn das Glas schließlich abkühlt, erzeugen diese eingeschlossenen Ionen eine Druckschicht auf seiner Oberfläche.
Das Ergebnis ist eine sehr dünne, stabile Glasscheibe, etwa 0,3 bis 0,5 Millimeter dick, aber mit einer Art unsichtbarem Polster auf beiden Seiten. Während normales Glas sehr steif ist und bei zu großer plötzlicher Krafteinwirkung oder Biegung zerbricht, verfügt Gorilla Glass dank dieser Polsterschicht über ein zusätzliches Maß an Flexibilität. Ein wenig zusätzliche Flexibilität kann einen großen Unterschied machen, da die Glasoberfläche plötzliche Stöße wie Stürze sicher absorbieren und den ständigen Stößen und Biegungen standhalten kann, die bei der täglichen Telefonnutzung auftreten. Die einzige große Schwäche von Gorilla Glass besteht darin, dass es anfällig für Kratzer durch härtere Metalle oder Mineralien ist.
Verschiedene Geräte verwenden unterschiedliche Arten und Marken von Displayschutzfolien
Seit der Einführung des ersten iPhone im Jahr 2007 hat sich Corning dank Gorilla Glass zu einem der führenden Namen für den Schutz von Smartphones und Tablets entwickelt. Doch gerade als Smartphones selbst zu einem äußerst wettbewerbsintensiven Markt geworden sind, ist Gorilla Glass nicht mehr der einzige Bildschirmschutz auf dem Markt. Marken auf der ganzen Welt haben mit ihren eigenen Glaszusammensetzungen experimentiert, wobei ein in einem bestimmten Land gekauftes Smartphone schließlich mit Glas einer völlig anderen Marke ausgestattet wurde.
Interessanterweise ist einer der größten Konkurrenten von Gorilla Glass tatsächlich ein anderes Corning-Produkt, Ceramic Shield, das seit dem iPhone 12 Standard bei iPhones ist. Ceramic Shield wird ähnlich wie Gorilla Glass hergestellt, jedoch mit der Zugabe von keramischen Nanokristallen zum geschmolzenen Glas, um das Basisglas stärker zu machen.
Angesichts der Dominanz von Corning haben einige Smartphone-Hersteller begonnen, sich von Gorilla Glass zu hausinternen Lösungen zu bewegen. Unabhängig davon, woher es kommt, besteht jedoch im Allgemeinen eine gute Chance, dass beim Kauf eines Smartphones oder Tablets einer der großen Eigenmarken wie Apple oder Samsung eine Schutzschicht wie Gorilla Glass oder ein vergleichbares Produkt zum Schutz des Bildschirms vorhanden ist.